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Wissenschaftlicher Mitarbeiter/-in gesucht (mehr ...)
(Nachricht vom 3.1.2012)

Siebte Tagung der DGfGG an der TU Dresden (mehr ...)
(Nachricht vom 26.6.2011)

Ein Modell sagt mehr als tausend Bilder (mehr ...)
(Nachricht vom 25.6.2011)

Klaus Becker gewinnt Phänomena-Preis 2011 (mehr ...)
(Nachricht vom 25.6.2011)


Wissenschaftlicher Mitarbeiter/-in gesucht

Leibniz Universität Hannover


Am Institut für Gestaltung und Darstellung ist eine Stelle als

Wissenschaftlicher Mitarbeiter/-in
(EntgGr. E13-FwN TV-L, 50%)


zum 01.03.2012 kurzfristig zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 3 Jahre befristet.
Aufgaben
Der Aufgabenbereich umfasst die Mitwirkung in Lehre und Forschung in der Darstellenden Geometrie und der Architekturdarstellung von der Freihandzeichnung bis CAD/3D. Wesentliche Aufgabe ist die Betreuung der Übungen zur Darstellenden Geometrie.
Einstellungsvoraussetzungen
Voraussetzung für die Einstellung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Architektur (Diplom/Master). Erwünscht sind darüber hinaus Kenntnisse der Darstellenden Geometrie sowie in Layout, Bildbearbeitung und CAD.
Die Leibniz Universität Hannover will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Für Auskünfte steht Ihnen Herr Prof. Schmid-Kirsch, Tel.: 0511 762 8152, schmid- kirsch@aida.uni-hannover.de gerne zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 31.01.2012 an
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Institut für Gestaltung und Darstellung Herrenhäuser Straße 8 30419 Hannover

Mehr zum Thema:
www.uni-hannover.de/jobs
Stellenausschreibung als .pdf-Dokument

Autor: ub
Erschienen am 3.1.2012



 

Siebte Tagung der DGfGG an der TU Dresden

Am 16. und 17. Juni 2011 fand an der TU Dresden die siebte Tagung der Deutschen Gesellschaft für Geometrie und Grafik statt. In acht eingeladenen Vorträgen zum Thema »Wege zur Präsentation mathematischer Modelle« wurde ein breites Spektrum zwischen Didaktik und Kunst, zwischen dem Spielerischen und dem Fetischcharakter mathematischer Modelle aufgefächert.

Die ca. 50 Beteiligten aus den Bereichen Mathematik, Architektur, Kunst, Design, Wissenschaftsgeschichte und Physik wurden am ersten Tag von Gert-Martin Greuel vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach zum Thema »Mathematik zwischen Forschung, Anwendung und Vermittlung« eingestimmt. Der zweite Tag war dem Besuch mehrerer Ausstellungen gewidmet. Letzte Station war die Freie Akademie Kunst+Bau, wo unter anderem der Künstler Karl-Heinz Adler sein Atelier den Besuchern öffnete.

Weiter Höhepunkte der Tagung waren die parallel zur Tagung stattfindende Ausstellung und die Verleihung des »Phänomena«-Preises.

Tagungsleitung: Daniel Lordick
Zur Tagung ist ein Tagungsband geplant.

Auf dem Gruppenfoto (von links):
1. Reihe: Gert-Martin Greuel, Jürgen Richter-Gebert, Sabine Roth-Koch, Cornelia Weber, Albert Schmid-Kirsch, Cornelie Leopold, Anja Sattelmacher, Eva Wohlleben, Ellen Harlizius-Klück, Susanne Harms, Katrin Günther, Heinz Schumann, Marianne Kardinal
2. Reihe: Christian Stussak, Ina Prinz, Michael Vogt, Klaus Mauersberger, Frank Schmitt, Nina Mühlholm, Alexander Heinz, Gert Bär, Oliver Niewiadomski, Siegfried Grüner, Thomas Kohl
3. Reihe: Daniel Lordick, Tadeusz Dorozinski, Małgorzata Makiewicz, Gunter Weiß
4. Reihe: Anna Maria Hartkopf, Werner Budde, Andreas Straßburg, Klaus Becker, Joachim Weinhold, Herrmann Vogel, Karl-Heinz Brakhage, Friedhelm Kürpig, Monika Kroll, Ulrich Brehm, Ekkehard Kroll, Udo Beyer, Bill Casselman


Mehr zum Thema:
Website der Tagung

Autor: DL
Erschienen am 26.6.2011

Teilnehmer der 7. Tagung der DGfGG 2011. Foto: Lutz Liebert, MZ der TU Dresden<br>
Teilnehmer der 7. Tagung der DGfGG 2011. Foto: Lutz Liebert, MZ der TU Dresden

Gert-Martin Greuel beim Vortrag. Foto: Lutz Liebert, MZ der TU Dresden<br>
Gert-Martin Greuel beim Vortrag. Foto: Lutz Liebert, MZ der TU Dresden

Karl-Heinz Adler und Daniel Lordick (links). Foto: Frank Henschel<br>
Karl-Heinz Adler und Daniel Lordick (links). Foto: Frank Henschel

 

Ein Modell sagt mehr als tausend Bilder

Was führt Mathematiker, Architekten, Künstler, Designer, Wissenschaftshistoriker und Physiker zusammen? Mathematische Modelle! In einer Ausstellung am 16. Juni anlässlich der 7. Tagung der DGfGG an der TU Dresden zeigten Gäste aus ganz Deutschland ihre neuesten Schätze: Trickreiche Kugelbahnen mit mathematischem Hintergrund, organisch anmutende Verschmelzungen dualer Polyeder, elegante Faltobjekte aus Spezialfolie, bewegliche Modelle aus Acrylglas und klebefrei gefügte Papiermodelle standen wie in einer Wunderkammer nebeneinander. Das Strebeverbindungssystem »Twistix« der Künstlerin Eva Wohlleben formte ein mannshohes bewegliches Objekt, das bei geschickter Anregung zum Hüpfen neigte. So übertrug sich die Begeisterung der Teilnehmer schnell auf die Besucher.

Ausstellung und Tagung waren sogar auf dem Campus sichtbar, da Jürgen Richter-Gebert und Hermann Vogel aus München Bambusstangen und wetterfeste Gummis mitgebracht hatten, aus denen sie zwei große luftige Modelle für den Eingang zum Willers-Bau flochten. Diese Modelle, die man auch gut mit einer Gruppe von Schülern herstellen kann, standen in lockerem Kontrast zu den hochkomplexen filigranen Modellen aus Rapid Prototyping Anlagen, die zum Beispiel vom 3D Labor der TU Berlin beigesteuert wurden. Das zeigt die gewaltige Spanne der Möglichkeiten zwischen Didaktik und Kunst, zwischen dem Spielerischen und dem Fetischcharakter mathematischer Modelle.


Mehr zum Thema:
Website zur Ausstellung
Plakat zur Ausstellung (PDF 1.6 MB)

Autor: DL
Erschienen am 25.6.2011

Jürgen Richter-Gebert und Herrmann Vogel bauen ein Sternpolyeder aus Bambus. Foto: DL<br>
Jürgen Richter-Gebert und Herrmann Vogel bauen ein Sternpolyeder aus Bambus. Foto: DL

Joachim Weinhold und Andreas Straßburg in der Ausstellung. Foto: Lutz Liebert, MZ der TU Dresden<br>
Joachim Weinhold und Andreas Straßburg in der Ausstellung. Foto: Lutz Liebert, MZ der TU Dresden

 

Klaus Becker gewinnt Phänomena-Preis 2011

Der Künstler Klaus Becker aus Anröchte hat die Phänomena 2011 gewonnen. Die Phänomena ist ein Ideenwettbewerb, der von Friedhelm Kürpig und der DGfGG mit einer Gewinnsumme von 500 Euro ausgestattet ist.

In einer geheimen Wahl während der 7. Tagung der DGfGG an der TU Dresden haben die Tagungsteilnehmer Punkte für Exponate der parallel zur Tagung installierten Ausstellung vergeben. Gesucht war ein Objekt aus dem Bereich der Geometrie, das in der Lage sein sollte, Verwunderung, Staunen, Schmunzeln, Ungläubigkeit, Spieltrieb oder Haare Raufen hervorzurufen.

Klaus Beckers Arbeit »Bedingt abhängiges Entstehen« (2011) gewann mit deutlichem Abstand. Die Phänomena soll die Innovationskraft innerhalb der Geometrie würdigen und fördern.


Autor: DL
Erschienen am 25.6.2011

Albert Schmid-Kirsch überreicht Klaus Becker Pokal und Scheck. Foto: Frank Henschel<br>
Albert Schmid-Kirsch überreicht Klaus Becker Pokal und Scheck. Foto: Frank Henschel

Ausstellungsbeitrag von Klaus Becker. Foto: Lutz Liebert, MZ der TU Dresden<br>
Ausstellungsbeitrag von Klaus Becker. Foto: Lutz Liebert, MZ der TU Dresden